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Old May 12th, 2018 #21
alex revision
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Einbruch: Haus der inhaftierten Ursula Haverbeck verwüstet!


11. Mai 2018

Während die 89-jährige Ursula Haverbeck in der Justizvollzugsanstalt Bielefeld – Brackwede für ihre Meinungsäußerung inhaftiert ist, wurde in ihrer Abwesenheit in ihr Wohnhaus in Vlotho (Kreis Herford) eingebrochen. Der oder die Täter versuchten zunächst, die Haustür aufzubrechen, scheiterten aber an den Sicherheitsvorkehrungen. Anschließend schlugen sie ein Seitenfenster ein und durchwühlten mehrere Räume im Inneren des Gebäudes. Nach bisherigem Stand ist unklar, ob es sich um „normale“ Einbrecher handelt oder kriminelle Linksextremisten hinter der Tat stecken, offenbar hatten es die Täter jedoch auf Wertgegenstände abgesehen, wie hoch die Beschädigungen im Gebäudeinneren sind, ist ebenfalls unbekannt. Das Haus wurde am mittlerweile von der Polizei zwecks Spurensicherung versiegelt. Noch ist unklar, ob es Ursula Haverbeck gestattet wird, ihr Wohnhaus aufzusuchen, um zu überprüfen, ob und welche Gegenstände ggf. entwendet worden sind. Sollte sich die Leitung der Justizvollzugsanstalt Brackwede weigern, eine solche Ausführung zu ermöglichen, würden damit die Ermittlungen bewusst torpediert.

Schon jetzt ist klar: Die Staatsanwaltschaft Verden, die Ursula Haverbeck mit einem Haftbefehl festnehmen ließ und sie unvermittelt aus ihrem Alltag riss, statt die Entscheidung über den Eilantrag zwecks Einbeziehung des Gutachtens über die Haftfähigkeit abzuwarten, trägt Mitschuld für diesen Vorfall. Als Reaktion auf diesen Vorfall werden die Sicherheitsvorkehrungen und die Überwachung des Grundstücks noch einmal erhöht, damit ausgeschlossen wird, dass zukünftig von Kriminellen – gleich welcher Art – die „Gunst der Stunde“ genutzt wird.

https://die-rechte.net/allgemein/ein...ck-verwuestet/
 
Old May 15th, 2018 #22
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Schreibt Ursula Haverbeck, beachtet die neue Haftanschrift im geschlossenen Vollzug!


Seit über einer Woche sitzt die 89-jährige Dissidentin Ursula Haverbeck in der Kerkerhaft des Systems: Nachdem sie zunächst zwei Tage im offenen Vollzug verbrachte, bei der zumindest sporadische Ausgänge nach einiger Zeit ermöglicht werden, entschied die JVA-Leitung, dass diese Strafe für Haverbeck offenbar noch zu gering sei und sperrten sie in den geschlossenen Vollzug der JVA Brackwede, wo sie hinter meterhohen Mauern in einer kleinen Zelle, umgeben von Schwerverbrechern, sitzt. Als erste Reaktion demonstrierten am Donnerstag (10. Mai 2018) etwa 500 Nationalisten von Bielefeld – Quelle aus zur Justizvollzugsanstalt und zeigten Ursula Haverbeck, dass sie und ihr Kampf für die Meinungsfreiheit nicht vergessen sind. Doch diese Aktion kann nur ein Auftakt sein: Ein Auftakt für viele und flächendeckende Proteste, bei denen jeder Einzelne gefragt ist!

Schreibt Ursula Haverbeck Briefe!

Eine Möglichkeit, wie jeder einzelne aktiv werden kann, um Ursula Haverbeck zu unterstützen, ist der Briefkontakt: Schreibt Briefe, selbst eine einzelne Postkarte ist ein Lichtblick im grauen Haftalltag, den eine 89-Jähige, gesundheitlich angeschlagene Dame zu absolvieren hat.

Überschwemmt die JVA mit Post – unser Zusammenhalt ist stärker, als ihre Repression!

Durch die Verlegung in den geschlossenen Vollzug hat sich die Haftanschrift geändert. Beachtet dies bitte!

Die Postanschrift:

JVA Bielefeld-Brackwede
z. Hd. Ursula Haverbeck
Umlostraße 100
33649 Bielefeld

Beteiligt euch an den Protesten – Infos folgen zeitnah!

Leider geraten viele Gefangene der nationalen Bewegung nach einigen Wochen und Monaten aus den Augen der Öffentlichkeit, aber auch der eigenen Reihen, weil es nicht gelingt, regelmäßig auf ihr Schicksal und ihren Kampf hinzuweisen. Im Falle von Ursula Haverbeck ist deshalb von blindem Aktionismus (insbesondere im Hinblick auf das inflationäre Anmelden von Versammlungen) abzuraten und stattdessen mit gezielten Aktionen Öffentlichkeit zu schaffen – die Demonstration am 10. Mai war, wie erwähnt, ein Anfang für diese Proteste. Derzeit laufen verschiedene Planungen und es wird zeitnah, auch an dieser Stelle, weitere Informationen geben. Ziel ist es, partei- und organisationsübergreifend auf Ursula Haverbeck hinzuweisen und durch konzentrierte Aktionen Öffentlichkeit zu schaffen. Kampagnenmaterial verschiedenster Art befindet sich im Druck und auch die weißen Mottoshirts (Solishirts) werden in Kürze wieder verfügbar sein. Da es bereits erste Fälle gibt, in denen Trittbrettfahrer offenbar versuchen, persönlichen Profit aus dem Schicksal von Ursula Haverbeck zu schlagen und szenetypische Kleidung mit der Forderung nach ihrer Haftentlassung vertreiben, wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die weißen Solidaritätsshirts nach den Vorstellungen von Ursula Haverbeck erstellt wurden und der Druck in Absprache mit ihr erfolgte, der Erlös floss und fließt zudem in die Unterstützung von ihr und ihrer politischen Agitation.


Ansonsten gilt: Organisiert die nationale Solidarität, seid kreativ und vernetzt euch! Werdet Teil der Kampagne für die sofortige Freilassung von Ursula Haverbeck und tragt die Forderung nach der Abschaffung von § 130 StGB in die Öffentlichkeit!


Quelle: www.die-rechte.net

http://ursula-haverbeck.info/schreib...senen-vollzug/
 
Old May 20th, 2018 #23
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Flugblatt zur Inhaftierung von Ursula Haverbeck

Klären Sie Ihre Nachbarschaft mittels Flugblatt über das Schicksal von Ursula Haverbeck auf!



http://ursula-haverbeck.info/flugbla...ula-haverbeck/
 
Old May 22nd, 2018 #24
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Ursula Haverbeck: Bundesweite Aktionswoche im Juni und eine aktuelle Infoübersicht!

Seit zwei Wochen sitzt Ursula Haverbeck hinter Gittern. Direkt nach der Festnahme setzten 500 Nationalisten ein deutliches Zeichen gegen die staatliche Repression, eine 89-jährige Dame wegen eines Meinungsdeliktes ins Gefängnis zu stecken. In den Tagen danach wurde es etwas ruhiger, wenngleich der Einbruch in das Wohnhaus von Frau Haverbeck in Vlotho für bedauerliche Schlagzeilen sorgte. Die Zwischenzeit wurde aber natürlich nicht untätig verbracht, sondern zum einen in Form von praktischer Solidarität (etwa durch Briefe an Ursula) genutzt, sowie vor allem in den letzten Tagen auch die Grundlage für weitere Proteste geschaffen: Die organisationsübergreifende Kampagnenseite www.freiheit-fuer-ursula.de, auf welcher Aktionsberichte und Neuigkeiten gebündelt dargestellt werden sollen, sowie die Koordinierung von Protesten verbessert wird.

https://freiheit-fuer-ursula.de/2018...nfouebersicht/
 
Old May 24th, 2018 #25
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Solidaritätsaktion bei FC Gütersloh vs. Hammer SpVg

Am letzten Spieltag der Oberliga Westfalen protestierten Anhänger vom FC Gütersloh 2000 und der Hammer Spielvereinigung während der zweiten Halbzeit gemeinsam für die sofortige Freilassung von Ursula Haverbeck. Während der Stadionsprecher anlässlicher dieser Solidaritätsbekundung vor Wut getobt haben soll, hätten viele Anwesende ihre Zustimmung zu dieser Forderung bekundet, heißt es. Auch der „Westfälische Anzeiger„, sowie das Portal „Fupa.net“ erwähnen die Soliaktion bereits in ihrer Online-Berichterstattung.

Solidarität muss praktisch werden: Auch in den Stadien!

Freiheit für Ursula Haverbeck!






https://freiheit-fuer-ursula.de/2018...s-hammer-spvg/
 
Old May 24th, 2018 #26
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Aktionen für die Freilassung von Ursula Haverbeck in Dortmund!

23. Mai 2018

Auch in der Westfalenmetropole beginnen die Solidaritätsaktionen, mit denen auf das Schicksal von Ursula Haverbeck hingewiesen und die sofortige Freilassung der politisch inhaftierten Dame gefordert wird. Im gesamten Stadtgebiet verbreiteten Aktivisten der „Aktionsgruppe Dortmund-West“ zahlreiche Plakate, zudem soll es laut einem Bericht des „DortmundEchos“ auch eine Banneraktion gegeben haben. Weiterhin rufen die Dortmunder Aktivisten auf, die bundesweite Aktionswoche vom 16. bis 24. Juni 2018 größtmöglich zu unterstützen und eigene Aktionen zu organisieren!

 
Old May 25th, 2018 #27
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Neueste Informationen von Ursula Haverbeck [ 25. Mai 2018]


Es gibt Mal wieder Neuigkeiten und dieses Mal sind sie vergleichsweise positiv. Nein, Ursula Haverbeck wurde nicht plötzlich entlassen, weil das System erkannt hat, welch Wahnsinn die Inhaftierung einer 89-Jährigen wegen eines Meinungsdeliktes doch darstellt. Aber: Ursula lässt alle grüßen, die sie bisher unterstützt haben und ist ganz überwältigt von den zahllosen Solidaritätsbekundungen. So etwas hätte es, so ist von den Wärtern der JVA Bielefeld-Brackwede zu vernehmen, in der Geschichte dieser Anstalt noch nie gegeben. Die Solidarität ist deshalb ein ganz starkes und wichtiges Zeichen. Lasst nicht nach und schreibt weiter. Ganz egal, ob Brief oder Postkarte – unterstützt Ursula!

Das Anstaltsklima beschreibt Ursula als vergleichsweise angenehm, bisher gab es keine Schikanen durch die Angestellten und sie wird höflich behandelt – alles andere wäre freilich ein noch größerer Skandal, als die Inhaftierung selbst schon ist. Die übrigen Insassen, in der Regel Gewohnheits- bis Schwerkriminelle, können im Übrigen überhaupt nicht verstehen, warum Ursula Haverbeck inhaftiert ist. Das wissen wohl nur die Mächtigen in diesem Land, die große Angst vor Deutschlands mutigster Dissidentin haben und glauben, durch das Einsperren einen Ausweg gefunden zu haben. Dieser Ausweg ist jedoch eine Sackgasse und der Kampf für die Meinungsfreiheit hat erst richtig begonnen!

Besonders bewegt hat Ursula die Demonstration, bei welcher vor der JVA ihr Lieblingslied „Die Gedanken sind frei“ gesungen wurde, auch von den sonstigen Solidaritätsaktionen, die es bisher gegeben hat, ist sie sehr angetan und freut sich, dass sie nicht einfach hinter Gittern vergessen wurde, wie es leider auch anderen Vorkämpfern der Meinungsfreiheit ergangen ist bzw. ergeht, die während ihrer Haftzeit kaum Unterstützung erfahren. Ihre große Hoffnung ist und bleibt, das Thema Meinungsfreiheit – untrennbar verknüpft mit ihrem Schicksal – auch in den nächsten Monaten weiterhin auf der politischen Tagesordnung zu behalten.

Juristisch gesehen gibt es aktuell wenig zu vermelden, was nicht ohnehin bekannt ist. Das Gutachten über die Haftfähigkeit, auf welches sich die Staatsanwaltschaft Verden beruft, liegt nach wie vor nicht vor und es ist unklar, ob dieses überhaupt existiert. Mittlerweile gibt es Spekulationen, dass sich die Staatsanwaltschaft auf ein Gutachten zur Verhandlungsfähigkeit (ein großer Unterschied!) aus dem April 2017, also vor ziemlich genau einem Jahr, bezieht. Über den Antrag auf Haftaufschub, der mittlerweile von der Staatsanwaltschaft in einen Antrag auf Haftverschonung umgedeutet wurde, wurde noch nicht entschieden – das Gericht scheint keine Notwendigkeit zu sehen, den Fall von Ursula Haverbeck bevorzugt zu behandeln.


Zeigt weiterhin Solidarität.
Schreibt Ursula Briefe.

Beteiligt euch an der bundesweiten Aktionswoche im Juni.
Schafft Öffentlichkeit: Freiheit für Ursula Haverbeck!

https://freiheit-fuer-ursula.de/2018...erbeck-25-mai/
 
Old May 29th, 2018 #28
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Dankesbrief von Ursula Haverbeck aus der Gesinnungshaft – Ende Mai 2018


Bielefeld, den 28. Mai 2018

Liebe Angehörige des Volkes der Dichter und Denker!

Da wacht etwas auf, beginnt vom Protestieren und Jammern zum Handeln überzugehen – und schreibt Briefe in einer so riesigen Zahl.

Die Gefängniszensur bricht beinahe zusammen und ich kann nur völlig überrascht danken für die Gesundheitswünsche und immer wieder angebotene Unterstützung. Bitte versteht, das geht nur noch in einer Sammelantwort.

Sehr viele fragen, was können wir für Dich tun, Ursula? – Genau das, vom Denken und wütendem Schweigen zum Sprechen und Handeln übergehen. Damit könnt Ihr nicht nur für Deutschland und alle Völker dieser Erde etwas tun, sondern auch für mich.

Hier im Haus sind inzwischen alle genau informiert, dank Eurer Demo und der Briefe. Außerdem müssen alle lokalen Medien mehr als einen Tag lang über mich und Euch berichtet haben. Die beiden Lieder habe ich übrigens gut gehört und auch, daß es ein großes Ereignis war, die Reden konnte ich nur gelegentlich in einem Wortfetzen hören.

Nun sind alle Mitarbeiter und Mitgefangene noch freundlicher und hilfsbereiter. Was im Rahmen ihrer Möglichkeiten liegt, tun sie zu meiner Unterstützung beim Einleben in dieser neuen Welt.

Ich habe viel Zeit – völlig ungestört – über die Gestaltung einer wünschenswerten Volksordnung in der Zukunft nachzudenken. Wie viele Seminare haben wir einst dazu durchgeführt und die trapezförmigen Tische, die ich in den sechziger Jahren für unseren Seminarraum entwickelte, um runde und auch eine ovale Form zu erhalten, die habe ich hier im sogenannten Fernsehraum auch vorgefunden, die wurden damals überall nachgemacht.

Damit habe ich schon einige der Fragen beantwortet, die immer auftauchen. Dank für die zahlreichen Briefmarken, die ich sehr gut gebrauchen kann, vor allem für die noch lebenden Jahrgangsgenossen, die, wie ich, das Internet nicht nutzen, sondern lieber lesen und schreiben. Es gibt erstaunlicherweise bisher nur Vorschriften, wie viel Strümpfe, Hosen oder Jacken man haben darf, aber noch nicht, wie viele Briefe ich schreiben darf.

Besonders aufschlußreich auch für manche deutschen Briefe war der Artikel von einem David Hesse aus dem Tagesanzeiger aus der Schweiz vom 11. Mai 2018. Da heißt es: „Keine Frage, Holocaustleugner wie die eben verhaftete Ursula Haverbeck gehören geächtet und bekämpft. Aber nicht ins Gefängnis.“ Als Zwischenüberschrift hieß es: „Wahrheitsgesetze sind ein Fehler.“

Herzlichen Dank für den Brief und ebenso für die zweifelnde Kritik an meiner Frage nach dem Tatort (…), der daran erinnert: „Es gibt ‚meine‘ Wahrheit und ‚deine‘ Wahrheit und es gibt die Wahrheit.“

Forschungsergebnisse über historische Abläufe sind immer subjektiv gefärbt in der Bewertung und unterliegen der Wandlung. Wie war das doch mit Katyn? 40 Jahre lang sollte die Deutsche Wehrmacht dort 4500 polnische Offiziere umgebracht und verscharrt haben. Jelzin überraschte den polnischen Ministerpräsidenten 1991 (oder 92), daß Stalin den Befehl zur Liquidierung von 22.000 polnischen Intellektuellen und Offizieren gegeben hatte, wozu auch die Opfer von Katyn gehörten.

Wurde das jemals in den Medien von der Regierung öffentlich richtiggestellt?

Leider geistert durch einen Teil der Briefe noch immer die Angst, sodaß sie ohne Namen und Anschrift kommen. Vielleicht sollte einmal gemeinsam darüber nachgedacht werden, ob eine Feindmacht besiegt werden kann, solange ihre Gesetze befolgt werden? Können wir auf andere warten?

Natürlich müssen immer Prioritäten gesetzt werden und es gilt für eine Kinderfamilie anderes als für Rentner. So schrieb auch einer sehr berechtigt, warum haben die „Neunzigjährigen, die in den letzten Jahren zu 4-5 Jahren Gefängnis verurteilt wurden, weil sie im 5. Kriegsjahr in Auschwitz eingesetzt waren, nicht nun Klartext vor Gericht geredet?“

Ganz einfach, weil sie nicht Ursula Haverbeck hießen. Wir haben kein Recht, ihnen das vorzuwerfen. Wünschenswert wäre es natürlich gewesen.

Aus allen Briefen klingt immer wieder hindurch, daß die Justiz sich tatsächlich „im Würgegriff der Politik“ befindet (2002 Vorsitzender des Deutschen Richterbundes) und daß wir das „Ende der Gerechtigkeit“ – so der jetzige, Jens Gnisa, hier aus Bielefeld – tatsächlich erleben.

Ich denke in der Abgeschiedenheit nach darüber, was nun für unser Handeln Priorität hat.

Wer dazu gute Gedanken hat – aber bitte nicht Erwartungen an andere – ist herzlich eingeladen, mir das mitzuteilen.

Herzlichen Dank und liebe Grüße von Eurer, durch diese gelungene Aktion hochgestimmten,

Ursula Haverbeck

https://freiheit-fuer-ursula.de/2018...2018/#more-159
 
Old May 30th, 2018 #29
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Die juristische und politische Ebene bei Gericht

Immer wieder warfen mir meine Verteidiger vor, ich würde in meinen Einlassungen vor Gericht vornehmlich die politische und nicht die juristische Seite ansprechen, vor Gericht gelte aber nur die juristische.

Das stimmt in der gegenwärtigen Situation Deutschlands so aber nicht mehr, ist meine Feststellung.

Wenn der Deutsche Richterbund (DRB) selbst festgestellt hat, „Die Justiz befmdet sich im Würgegriff der Politik“ und wir hätten bereits „Das Ende der Gerechtigkeit“, dann gibt es diese saubere Trennung nicht mehr.

Warum sollte ich also so tun, als ob es anders wäre?

Wir können das auch aus eigener Erfahrung bestätigen, denken wir nur an Mahler, Höfs, Walendy (Margarete), Haverbeck und viele mehr. Es bleibt nur eins heute – und zwar so lange noch Richter leben, denen das Geschilderte bewußt und ebenfalls unerträglich ist – Die Öffentlichkeit.

Juristen, wütend oder zustimmend, wie natürlich auch die Bürger, die ebenfalls aus Angst schweigen, sind gleichermaßen verantwortlich für den Übergang von Rechtsstaat zur Diktatur als „Handlanger“ JENER. Natürlich ist es für Berufsjuristen, viel schwieriger sich von dem im Studium Gelernten nun zur befreien als von Laien. Ein junger Anwalt sagte mir ziemlich verzweifelt: „Alles was ich im Studium gelernt habe, ist heute wertlos, insbesondere bei Ausländer- *und Politprozessen. “ So könnte auch ein Droschkenkutscher urteilen, wie die heutigen Richter.

Der erste und schwerste Schritt eines Befreiungsversuches ist, einen politischen Machtwechsel mit den Mitteln des Systems zu erreichen.
Früher hieß es in Deutschland: „Hilf dir selbst, dann hilft Dir Gott“.

Auf andere warten, ist vergeblich. Nichtstun führt in die Sklaverei oder zu Bürgerkrieg zwischen Deutschen und Nichteuropäern. Je mehr Zeit vergeht, desto sicherer der Sieg Jener. Was bis jetzt als Protest – und Aufklärungsaktion richtig und notwendig war muß ergänzt und weiter entwickelt werden.

Mensch bleib doch ja nicht stehn. Du mußt von einem Licht fort in das andere gehen. (Angelus Silesius)

Das heißt doch nicht, daß das erste Licht falsch oder überflüssig war. Bitte Nachdenken!

Wir haben nicht mehr 2010. Die Lawine beschleunigt sich.

Ein Beispiel aus der Presse: Westfalenblatt 17. Mai 2018. Da kommt ein Leser zu Wort unter der Überschrift: „Vielen fehlt das Ehrgefühl“, warum haben wir kein Geld für bessere Renten? Weil Politiker-Beispiel Joachim Gauck – einst Bundespräsident „jetzt als Blutsauger auf der großen Bühne auftreten:

236.000 Euro Ehrensold, 190 m² Büro – so zum Spaß – für seine Freizeit, 385.000 Euro Personalkosten im Jahr. Jetzt kommt es ganz dicke: 1 Million für Möbel und ein Privat- WC.“

Wie viele solcher Ehrensoldempfänger wir wohl bezahlen müssen, welche Regierung hat solche Wahnsinnssolde beschlossen?

Meine Rente von 1.100 Euro im Monat reicht da wohl nicht einmal für den Toilettendeckel des Gauck-WCs.

Ein verrücktes Beispiel, aber wenn es nur die Hälfte der Summen wären, wäre das schon erschreckend und peinlich.

Dank dem Westfalen-Blatt, daß es dergleichen bringt.

Bundesverfassungsgericht, wo bleibst Du?

Auch im Würgegriff?

Forschung, Meinung und Presse sind frei, eine Zensur findet nicht statt: Und Horst Mahler sitzt im Gefängnis weil es aus der heiligen jüd. Schrift „Talmud“ zitiert hat, Arnold Höfs weil es „unwissenschaftlich und geschmacklos gerechnet und pseudowissenschaftlich“ zitiert hat und Ursula Haverbeck weil sie eine falsche Frage gestellt und ein unerwünschtes Ergebnis veröffentlicht hat.

Das ist Meinungsfreiheit in der BRD 2018!

Wollt Ihr noch mehr wissen? Lest die Gerichtsurteile!

Ursula Haverbeck

http://ursula-haverbeck.info/die-jur...e-bei-gericht/
 
Old June 7th, 2018 #30
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Shirts und Material: Infostand bei den „Tagen der nationalen Bewegung“ in Themar!

Am Freitag und Samstag (8. und 9. Juni 2018) finden in Themar (Thüringen) die „Tage der nationalen Bewegung“ statt, einer spektrenübergreifenden Veranstaltung, bei der es ein kulturelles, musikalisches und politisches Rahmenprogramm geben wird. Auf der Veranstaltung wird es möglich sein, Aufkleber, Flugblätter und Shirts der Solidaritätskampagne für Ursula Haverbeck zu erhalten, selbstverständlich gibt es auch alle wichtigen Neuigkeiten im persönlichen Gespräch. Schaut einfach beim Infostand von DIE RECHTE vorbei!

Alle Infos zu den „Tagen der nationalen Bewegung“ findet ihr hier: www.tdnb.de

https://freiheit-fuer-ursula.de/2018...ung-in-themar/
 
Old June 7th, 2018 #31
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JVA-Probleme (Brief von Ursula Haverbeck vom 01.06.2018)


Die Gesetzgebung in der BRD und EU hat zwar die entlegensten Winkel erfaßt, aber in JVAs = Justizvollzugsanstalten – früher Gefängnis, fehlt außer der gelungenen „Namensmodernisierung“ noch manches.

So ist es dem Gesetzgeber völlig entgangen, daß Männer Hosentaschen, Damen aber Handtaschen haben – besonders ältere, um notwendigen Kleinkram griffbereit dabei zu haben. Alle Taschen werden entleert, untersucht und das Notwendige dem Besitzer wieder zugeschoben. Der stopft es in die Hosentasche – doch die Dame, die bekommt die Handtasche nicht zurück, sie wird, obgleich völlig entleert zur „Habe“ gelegt und in die „Kammer“ eingeschlossen.

Da steht sie nun und versucht Kämmchen, Taschentuch, Brille, Schreibstift und Miniblock, Schließfachmarke und noch zwei Hustenbonbons in einer Hand auszubalancieren, weil sie sich mit der anderen Hand am Treppengeländer festhalten muß. (Im Amtsgericht Verden 2 Treppen hoch).

Die untersuchten Hosentaschen aber dürfen in der Hose bleiben – naja, vielleicht, weil Scheren in einer JVA und an Gerichten verboten sind?

Es bedarf dringend eines „Handtaschenmitnahmegesetzes“, abgekürzt vielleicht „Hataminage“, sonst ist der Name einfach zu lang.

Mit den verbotenen Messern und Scheren in einer JVA entstehen noch weitere Probleme: Salami-, Schinken- und Käsescheiben sind in widerstandsfähigen Plastik eingeschweißt. Das hält den schwachen Kräften der bald 90jährigen unbeeindruckt stand.

Es fehlt ein Sondergesetz, welches der „Essensausteilerin“ erlaubt, einen Dolch oder Schere an Gürtelkette zu tragen um den Zugang zum begehrten Gut zu ermöglichen.

Man könnte ja ein „Wuhüdo“-Gesetz oder einfacher ein „Plasche“-Gesetz europaeinheitlich verabschieden, wobei ich allerdings für das japanisch klingende „Wuhüdo“ (Wursthüllendolch) wäre, anstatt des etwas ordinären „Plasche“ (Plastikschere).

Im Amtsgericht Verden, wo es auch Handtaschenverbot gab, ist bereits das „Hataminage“ eingeführt worden.

Lieber Markus zunächst einmal dieses – man kann nicht immerzu weinen!

Liebe Grüße

Ursula


https://freiheit-fuer-ursula.de/2018...om-01-06-2018/
 
Old June 11th, 2018 #32
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Holocaustleugnerin Haverbeck erneut zu Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt

Montag, 11. Juni 2018

Die Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck muss eine weitere Strafe im Gefängnis verbüßen. Das Oberlandesgericht (OLG) im nordrhein-westfälischen Hamm wies nach eigenen Angaben vom Montag die Revision der Rechtsextremistin gegen ein Urteil der Vorinstanz zurück, die sie wegen Volksverhetzung zu einer Strafe von einem Jahr und zwei Monaten ohne Bewährung verurteilt hatte. Die Entscheidung ist damit rechtskräftig, der Rechtsweg ausgeschöpft.

Haverbeck ist eine Symbolfigur in der rechtsextremen Szene, sie leugnet immer wieder öffentlich den Holocaust. Sie verbüßt schon seit einigen Wochen eine zweijährige Haftstrafe, die nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts im niedersächsischen Celle rechtskräftig wurde. Dies war das erste Mal, dass sie nach etlichen Geld- und Bewährungsstrafen tatsächlich ins Gefängnis musste.

Das OLG Hamm bestätigte ein Urteil des Landgerichts Detmold, das Haverbeck im November 2017 wegen der Verbreitung von Aufsätzen verurteilt hatte, die sie bei verschiedenen Gelegenheiten per Internet, Post und in Gerichtssälen verteilt hatte. In diesen behauptete sie, dass es den Holocaust nicht gab und dass es sich bei dem Vernichtungslager Auschwitz um ein Arbeitslager handelte.

Haverbeck leugne dabei in Form sogenannter Tatsachenbehauptungen "geschichtlich erwiesene Tatsachen" und könne sich daher nicht auf den Schutz der Meinungsfreiheit berufen, erklärte das OLG in seinem bereits am 30. Mai erfolgten Beschluss, der aber erst am Montag veröffentlicht wurde. Die Schriften seien geeignet, "den öffentlichen Frieden zu stören". Rechtsfehler habe es bei dem angefochtenen Urteil der Vorinstanz nicht gegeben.

Über das weitere Vorgehen bei der Strafvollstreckung entscheidet die für ihren Fall zuständige Strafvollstreckungskammer. Sie muss entscheiden, ob Haverbeck beide Haftstrafen nacheinander verbüßen muss oder ob diese zu einer Gesamtstrafe zusammengefasst werden.

https://www.tah.de/welt/afp-news-sin...erurteilt.html
 
Old June 11th, 2018 #33
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12. Juni 2018

Mit Beschluss vom 30. Mai 2018 hat das Oberlandgericht Hamm die Revision gegen ein Urteil des Landgerichts Detmold, das Ursula Haverbeck Anfang 2018 zu einem Jahr und zwei Monaten Haft verurteilt hatte, verworfen. Damit droht Ursula eine weitere Verlängerung der Haftdauer, die bisher zwei Jahre betrug. Die Staatsanwaltschaft Verden wird zwar noch einen sogenannten Strafzusammenzug durchführen, bei dem mehrere Strafen miteinander verrechnet werden, es steht jedoch bereits fest, dass sich die Haftentlassung der 89-jährigen Ursula Haverbeck weiter nach hinten verschiebt. Bereits seit über einem Monat sitzt Deutschlands bekannteste Dissidentin hinter den Gittern des Systems.

Umso wichtiger ist es, Solidarität zu zeigen und Ursula zu unterstützen. Schreibt Briefe und Postkarten, zeigt unsere Solidarität!


Die Haftanschrift:
Ursula Haverbeck
JVA Bielefeld-Brackwede
Umlostraße 100
33649 Bielefeld

https://freiheit-fuer-ursula.de/2018...re-haft-droht/
 
Old June 14th, 2018 #34
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Aufruf: Bringt euch in die Aktionswoche für Ursula Haverbeck ein!

Vom 16. bis 24. Juni 2018 findet bundesweit eine dezentrale Aktionswoche statt, bei der viele Gruppen und Einzelpersonen Solidaritätsaktionen für die inhaftierte Ursula Haverbeck organisieren. Ziel ist es, durch eine Bündelung zahlreicher Aktivitäten in einem geringen Zeitraum eine öffentliche Wahrnehmbarkeit zu erreichen und die Schweigespirale zu durchbrechen. Ob Aufkleber- oder Flugblattaktionen, ob Mahnwache oder kreative Banner – was genau passiert, liegt an euch. Hauptsache, etwas passiert und ihr werdet aktiv!

Hinweis: Plakate und weiteres Infomaterial erhältlich!

Mittlerweile gibt es vollfarbige Flugblätter im A6-Format, mit denen auf das Schicksal von Ursula Haverbeck hingewiesen wird, außerdem Aufkleber und auch die Plakate sind mittlerweile gedruckt und werden zeitnah zur Verfügung stehen. Ihr könnt das Material zeitnah direkt zu euch nach Hause beziehen, ebenso, wie die Solishirts. Schreibt einfach eine E-Mail an [email protected]. Eine Übersicht über Propagandamaterial, sowie Vorlagen zum Selbstausdrucken, sind außerdem in der Kategorie „Material“ zu finden.


Um eine möglichst große Reichweite zu schaffen, ist es wichtig, Aktionen, die ihr gemacht habt oder auf die ihr aufmerksam werdet, zu dokumentieren und einen kurzen Bericht oder Hinweis per E-Mail an [email protected] zu senden, um sie im Internet zu dokumentieren. Lasst uns die Seite mit Inhalt füllen und zeigen, dass überall in Deutschland Menschen auf das Schicksal von Ursula Haverbeck hinweisen!


https://freiheit-fuer-ursula.de/2018...haverbeck-ein/
 
Old June 15th, 2018 #35
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Petition: Jetzt unterzeichnen für die Freilassung von Ursula Haverbeck!


Beschreibung

Wir fordern die sofortige Freilassung von Frau Ursula Haverbeck (*1928) aus der JVA Bielefeld-Brackwede.

Weitere Informationen: www.freiheit-fuer-ursula.de

Begründung

Seit dem 7. Mai 2018 ist die 89-Jährige Ursula Haverbeck inhaftiert. Ihr werden nicht etwa Drogenhandel, Vergewaltigung oder Mord vorgeworfen, sondern eine sogenannte Volksverhetzung – sie hat ihre Meinung frei geäußert und wurde dafür strafrechtlich zur Verantwortung gezogen. Nicht einmal das hohe Alter hat die staatlichen Organe bisher dazu veranlasst, Nachsicht zu zeigen. Bisher ist zudem gänzlich unklar, wie lange Ursula Haverbeck inhaftiert wird: In zahlreichen Gerichtsprozessen musste sie sich wegen Meinungsäußerungen verantworten, bisher sind bereits zwei Jahre rechtskräftig, weitere Berufungen und Revisionen sind dazu ebenfalls anhängig. Im schlimmsten Fall droht der alten Dame eine lebenslange (!) Freiheitsstrafe.

Es ist skandalös, dass dieser Staat auf Worte mit Gesinnungshaft antworte, auf Reden mit Kerker.

Wir fordern die verantwortlichen Politiker auf, endlich den Volksverhetzungsaragraphen 130 StGB abzuschaffen und Ursula Haverbeck unverzüglich freizulassen. Echte Meinungsfreiheit, statt Verboten und Zensur!

Weitere Informationen: www.freiheit-fuer-ursula.de
 
Old June 19th, 2018 #36
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Hinweis: Material bestellen, Banner drucken – Meldet euch!

Nach wie vor besteht die Möglichkeit, Aufkleber, Flugblätter und mittlerweile auch A2-Plakate zu beziehen, um die Solidaritätskampagne für Ursula Haverbeck zu unterstützen. Meldet euch dafür unter der E-Mailadresse [email protected]

Neu: Auch Banner können bezogen werden!

Ebenfalls gibt es nun einige Banner (Größe 5m x 1m), die gegen einen kostendeckenden Betrag bezogen werden können. Sie eignen sich vor allem für kleinere Mahnwachen und andere Soliaktionen, bei denen das Schicksal von Ursula Haverbeck in den Mittelpunkt gerückt werden soll.

 
Old June 24th, 2018 #37
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Hamm (Westf.): Schußwaffeneinsatz gegen Aktivisten angedroht – Irrer Polizeieinsatz nach Haverbeck-Kundgebung eskaliert!

24. Juni 2018

Bereits am Freitag berichteten wir kurz über die skandalösen Geschehnisse in Hamm, wo die Polizei eine angemeldete Kundgebung für Ursula Haverbeck schikanierte, um im Anschluss bei einer Spontanversammlung schließlich auf eine völlige Eskalation zu setzen. Mittlerweile gibt es einen ausführlichen Bericht, der gelesen und verbreitet werden sollte. Achtet außerdem auf Ankündigungen: Gegen diese massiven Schikanen wird sehr bald ein deutliches Zeichen auf der Straße gesetzt!

https://freiheit-fuer-ursula.de/2018...ung-eskaliert/
 
Old July 12th, 2018 #38
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12. Juli 2018



Es reicht ihnen nicht, die 89-jährige Dissidentin Ursula Haverbeck zwischen Schwerkriminellen in eine Kerkerzelle der JVA Bielefeld-Brackwede zu sperren. Sie können es nicht ertragen, dass Ursula Haverbeck auch in diesen dunklen Tagen ihre Lebensfreude nicht verliert, dass sie ungebrochen der Haft trotzt. Jetzt holt das System offenbar zur nächsten Grausamkeit aus und plant eine tagelange Odyssee, bei der unklar ist, ob Ursula Haverbeck sie leben überstehen wird.

Doch der Reihe nach:

Am 12. September 2018, einem Mittwoch, findet gegen Ursula Haverbeck vor dem Landgericht Hamburg ein Berufungsprozess statt, in erster Instanz erhielt sie im November 2015 eine Strafe von zehn Monaten. Als wäre diese Gesinnungsjustiz nicht schon schlimm genug, hat sich das System für den neuen Prozess etwas „besonderes“ ausgedacht: Eine fast neunzigjährige Frau soll von der JVA Bielefeld-Brackwede fünf Tage „auf Transport“ gehen, wie die Verschleppung von Inhaftierten umgangssprachlich bezeichnet wird, ehe sie zur Verhandlung in Hamburg eintrifft, anschließend soll sie auf dem selben Weg zurückgebracht werden. Diese Reise soll nicht nur bei Temperaturen, die im September durchaus bei 30 Grad liegen können, zurückgelegt werden, sondern offenbar unter den Bedingungen, die für normale Häftlinge gelten und bereits von diesen als belastend aufgefasst werden: In einem Gefangenenbus, mit vielen weiteren Inhaftierten, soll Haverbeck offenbar über die „regulären“ Transportwege von Justizvollzugsanstalt zu Justizvollzugsanstalt gebracht werden, wodurch die rund 250 Kilometer, die zwischen Bielefeld und Hamburg liegen, nicht in 2 oder 3, vielleicht auch 4 Stunden absolviert werden, sondern in 5 Tagen (!), von denen einer belastender als der andere sein wird. 5 Tage, in denen Ursula Haverbeck 5 verschiedene Gefängnisse sehen soll, ständige Leibesvisitationen, Wartezeiten in Sammelzellen und unendliches Herumsitzen in den Massen-Gefangenentransportern inklusive. Was für reguläre Gefängnisinsassen bereits eine körperliche Zumutung ist, stellt bei der 89-jährgien Ursula Haverbeck einen staatlichen Angriff auf ihre körperliche Unversehrtheit dar. Eine solche Fahrt ist nicht nur ein Gesundheitsrisiko, sie ist ein bewusster Angriff des Systems auf Ursula Haverbeck und offenbar wird billigend in Kauf genommen, dass die altersbedingt gebrechliche Dame eine solche Fahrt unter extremen Belastungen nicht überleben könnte.

Ursula braucht unsere Solidarität:
Bauen wir den Druck auf!


Bis zur Umsetzung des abscheulichen Transportplanes werden noch zwei Monate vergehen. Zwei Monate, in denen es uns gelingen muss, ausreichenden Druck aufzubauen, um zu erreichen, dass Ursula Haverbeck zumindest eine Direktverbindung von Bielefeld nach Hamburg ermöglicht wird, wenn sie sich schon für Meinungsäußerungen und aus dem Gefängnis heraus in einem weiteren Prozess verantworten muss. Es liegt an uns, die Verantwortlichen direkt zu kontaktieren und dem Schicksal von Ursula Haverbeck zu weiterer Öffentlichkeit zu verhelfen.

Kontaktiert die zuständige JVA, sowie das Landgericht Hamburg und konfrontiert die dortigen Mitarbeiter und Verantwortlichen mit der Frage, ob sie es verantworten können, wenn Ursula Haverbeck die Todesfahrt nicht überlebt. Sorgt dafür, dass sich die Behörden mit der Frage auseinandersetzen müssen, ob sie den 5-tägigen Transport unter massivem Widerstand durchsetzen wollen oder sich durch das Zugeständnis einer angemessenen Anreise zum Gerichtsprozess aus der umgangssprachlichen Schusslinie stellen.

Hier sind die Kontaktadressen:


Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Brackwede
Umlostraße 100
33649 Bielefeld
Telefon: 0521 4896-0
Fax: 0521 4896-298
E-Mail: [email protected]


Landgericht Hamburg
Osterbekstraße 96
22083 Hamburg
Tel.: 040 4 28 63 – 56 01
Fax: 040 4 27 9 – 62 804
E-Mail: [email protected]

Egal, wie Ihr den Kontakt aufbaut: Seid hartnäckig und schafft euch, schafft Ursula die Aufmerksamkeit, die ihre Situation benötigt!

Und: Vergesst nicht, auch direkt an Ursula Haverbeck zu schreiben und eure Solidarität zum Ausdruck zu bringen. Unser Zusammenhalt ist stärker, als ihre Repression!

https://freiheit-fuer-ursula.de/2018...e-dissidentin/

 
Old July 13th, 2018 #39
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Reiseplan für den 12.09.2018 zum Gericht nach Hamburg von Ursula Haverbeck


19. Juli 2018


Wie komme ich, als streng bewachte Straftäterin zum Gericht nach Hamburg?

Antwort des Abteilungsleiters: „Sie fahren mit der allwöchentlichen festgesetzten Tour nach Norddeutschland am Freitag, den 07.09.2018, vormittags hier ab.“

Ursula Haverbeck: „Im Polizeikäfigwagen? Im September schon kalt?“

Abteilungsleiter: „Ja, unter Umständen möglich. Dann werden die eingeplanten JVAs angefahren, um weitere Gefangene hier oder dorthin zu bringen. Übernachtung ist jedesmal in einer JVA-Zelle für Sie geordnet. Am Wochenende bleiben wir 1 Tag in Vechta, dann noch 2 Touren Montag und Dienstag und von der Dienstagsübernachtung werden sie früh nach Hamburg gebracht“

Ursula Haverbeck: „Das sind 5 Tage Fahrt, zurück ebenso. Das ist vielleicht für einen 50jährigen Asylanten aus Afrika zumutbar, für mich bald Neunzigjährige nicht. ‚Ich werde in Hamburg für die Wahrheitsfindung gebraucht!‘ (lt. Schreiben der zuständigen Richterin) Da muß ich gut vorbereitet und ausgeruht sein, ohne Unterkühlung un vielleicht sogar Husten, in Hamburg zum Termin kommen können. Ich werde bei der Richterin, Frau Schulz, vorsitzende Richterin der kleinen Strafkammer 13, den Antrag stellen müssen, bei der JVA Bielefeld Gerichtsurlaub für 2 Tage zu erhalten, um am Dienstag mit einem „Reisemarschall“ im Leihwagen nach Hamburg ins Hotel zur Übernachtung gebracht zu werden; nach dem Verfahren, die Wahrheitsfindung geht nicht so schnell, – noch einmal dort – natürlich mit der Auflage mit niemandem zu sprechen – mich nach den Strapazen auszuschlafen. Am Donnerstag gegen 18 Uhr bin ich zurück oder auch schon gegen 13 Uhr.“

Von Ursula Haverbeck aus ihrer Haftzelle am 13.07.2018 geschrieben.

https://freiheit-fuer-ursula.de/2018...ula-haverbeck/

Last edited by alex revision; July 19th, 2018 at 01:58 PM.
 
Old July 20th, 2018 #40
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„Todesfahrt“: Presse setzt JVA-Leiter unter Druck – Protest wirkt!


20. Juli 2018

Derzeit überschlagen sich die Ereignisse um die geplante „Todesfahrt“ von Ursula Haverbeck, die einen zehntägigen Transport in einem Gefangenenbus ohne altersgerechte Ausstattung absolvieren soll(te), regelrecht. Nachdem die Presse am Donnerstag (19. Juli 2018) den Anstaltsleiter der JVA Brackwede, Herrn Nelle-Cornelsen, dahingehend zitierte, dass der Vorwurf einer angeblichen „Todesfahrt“ hanebüchend sei, wurden mittlerweile Beweise für die Planungen seitens der JVA veröffentlicht und auch die Presse scheint Zweifel an dem Wahrheitsgehalt dieses Dementis zu haben. Vielmehr scheint es, als hätte die JVA den öffentlichen Druck in dieser Form nicht erwartet und fühlt ich – auch dank einer erstaunlich objektiven Medienberichterstattung – in die enge getrieben. Während Nelle-Cornelesen am Donnerstag noch redefreudig über den Transport von Ursula Haverbeck schien und mtitteilte, dies sei noch nicht endgültig entschieden, gibt er sich einen Tg später wortkarg und verweist auf datenschutzrechtliche Gründe, die ihm Angaben, ob es die Planungen für den zehntägigen Transport gibt, verweigern würden. Na, wer hat denn dort etwas zu verbergen?!

Deshalb: Lasst nicht nach – die JVA muss sich schon um Kopf und Kragen reden, um ihr Verhalten zu rechtfertigen!

Hier geht es zum lesenswerten Zeitungsartikel:


https://www.tag24.de/nachrichten/bie...rwuerfe-696098

Ursprüngliche Artikel:

https://freiheit-fuer-ursula.de/2018...e-dissidentin/

https://freiheit-fuer-ursula.de/2018...ruck-aufrecht/

https://freiheit-fuer-ursula.de/2018...ula-haverbeck/


https://freiheit-fuer-ursula.de/2018...protest-wirkt/
 
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